Gesteine und Mineralien bestimmen: Nachschlagewerk

Hornblende (Amphibol) bestimmen: Härte, Strich, Glanz und Tests

Kurz gesagt

Hornblende (Amphibol) (Mineral): 6 Bestimmungsmerkmale, 1 Test für zu Hause und wie du sie von Pyroxen unterscheidest, zitiert nach Quellen geologischer Universitätsinstitute und geologischer Dienste.

Aktualisiert am 2026-09-10 · Quellen: University of Minnesota Common Minerals

Ritz-, Strich- und Säuretests hinterlassen Spuren am Stück, und manche erzeugen scharfe Splitter oder Staub. Trage eine Schutzbrille, arbeite in einem belüfteten Raum, halte Säure von der Haut fern und probiere niemals mit der Zunge an einem Mineral, das du noch nicht bestimmt hast.

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Was sind die wichtigsten Fakten?

  • Typ: Mineral
  • Mohshärte: 5–6 (härter als Glas)
  • Strich: Weiß bis grau
  • Glanz: Glasglanz bis matt, undurchsichtig.
  • Farbe: Dunkelgrün, dunkelbraun, schwarz.
  • Spaltbarkeit oder Bruch: Zwei Spaltrichtungen, die sich in etwa 56 und 124 Grad schneiden; unebener Bruch.
  • Dichte: 3,0–3,4, steigt mit dem Eisengehalt

So sieht Hornblende (Amphibol) aus

Die Eigenschaften, an denen man Hornblende (Amphibol) erkennt – Mohshärte: 5–6 (härter als Glas); Strich: Weiß bis grau; Glanz: Glasglanz bis matt, undurchsichtig; Farbe: Dunkelgrün, dunkelbraun, schwarz; Spaltbarkeit oder Bruch: Zwei Spaltrichtungen, die sich in etwa 56 und 124 Grad schneiden; unebener Bruch; Dichte: 3,0–3,4, steigt mit dem Eisengehalt. Verlässlich sind Härte, Strich und Spaltbarkeit; die Farbe allein reicht selten zur Bestimmung.

Tests für zu Hause

  • Spaltwinkel-Test: Die Spaltflächen von Amphibol treffen sich in etwa 60 und 120 Grad (bei Pyroxen im rechten Winkel); von der Stirnseite betrachtet wirken Spaltstücke rauten- oder keilförmig.

Häufig verwechselt mit

  • Pyroxen: Die Spaltflächen von Amphibol treffen sich in etwa 60/120 Grad, die von Pyroxen in fast 90 Grad (rechter Winkel).

Fundorte in Nordamerika

Häufig in intermediären bis felsischen magmatischen Gesteinen sowie in metamorphen Gesteinen wie Schiefer und Gneis; der Morton-Gneis im Zentrum Minnesotas ist ein bekanntes amphibolführendes Gestein.

So fotografierst du es für die Bestimmung

Fotografiere eine frische, unverwitterte Fläche bei Tageslicht, dann ein zweites Bild von Kristallflächen oder einer Bruchkante. Lege eine Münze als Größenvergleich dazu. Wenn du einen Strichtest gemacht hast, fotografiere den Strich neben dem Stück. Die App schlägt das wahrscheinliche Mineral oder Gestein vor; bestätige es mit der Härte und den Tests oben, bevor du es beschriftest.

Hinweise zu diesem Eintrag

„Hornblende“ war ursprünglich ein alter deutscher Bergmannsbegriff. Als eigenständiger Mineralname für das häufigste Mitglied der Amphibolgruppe wird er nicht mehr verwendet, im alltäglichen Sprachgebrauch werden schwarze Amphibolkristalle aber weiterhin meist Hornblende genannt.

Häufige Fragen

Wie hart ist Hornblende (Amphibol) auf der Mohs-Skala?

5–6 (härter als Glas). Ein Fingernagel hat etwa 2,5, eine Kupfermünze etwa 3, ein Stahlmesser 5,5 und Glas etwa 5,5 – teste also damit.

Welche Strichfarbe hat Hornblende (Amphibol)?

Weiß bis grau. Reibe das Stück über eine unglasierte Porzellanplatte; die Farbe des Pulvers ist der Strich, und sie ist beständiger als die Farbe des Stücks selbst.

Wie unterscheide ich Hornblende (Amphibol) von Pyroxen?

Die Spaltflächen von Amphibol treffen sich in etwa 60/120 Grad, die von Pyroxen in fast 90 Grad (rechter Winkel).

Was ist der einfachste Test für Hornblende (Amphibol)?

Spaltwinkel-Test: Die Spaltflächen von Amphibol treffen sich in etwa 60 und 120 Grad (bei Pyroxen im rechten Winkel); von der Stirnseite betrachtet wirken Spaltstücke rauten- oder keilförmig.

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Quellen

Zusammengestellt von der RockLens-Redaktion

Alle Fakten auf dieser Seite stammen aus den oben genannten Quellen; Zahlen und Preise sind unverändert aus der Quelle übernommen, und bei Preisen sind Katalog oder Auktion samt Datum angegeben. Recherche und Entwurf wurden durch KI unterstützt; anschließend wurde jede Aussage anhand der zitierten Quellen geprüft. Geprüft am 2026-09-10. Wir kaufen, verkaufen und bewerten keine Objekte; die App bestimmt, was du fotografierst, und verweist dich auf diese Quellen.

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