Gesteine und Mineralien bestimmen: Nachschlagewerk

Meteoriten bestimmen: Bilder, Tests und Meteorwrongs

Kurz gesagt

Meteoriten anhand von Bildern bestimmen: 1-2 mm Schmelzkruste, Daumenabdruck-Mulden, keine Blasen. Etwa 95 % ziehen einen Magneten an, doch wenige Fotos zeigen einen echten.

Aktualisiert am 2026-09-25 · Quellen: USGS, meteorites.asu.edu, meteoritetesting.org, meteorite.com

Ritz-, Strich- und Säuretests hinterlassen Spuren am Stück, und manche erzeugen scharfe Splitter oder Staub. Trage eine Schutzbrille, arbeite in einem belüfteten Raum, halte Säure von der Haut fern und probiere niemals mit der Zunge an einem Mineral, das du noch nicht bestimmt hast.

Etwas gefunden? Ein Foto genügt zur Bestimmung.

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Was sind die wichtigsten Fakten?

  • Typ: Meteorit (außerirdisches Gestein oder Metall)
  • Strich: Ein echter Meteorit sollte beim Reiben auf einer unglasierten Porzellantafel normalerweise keinen Strich hinterlassen.
  • Farbe: Meist schwarz oder braun mit glatter Oberfläche (frische Schmelzkruste); die Kruste verwittert mit der Zeit zu einer rostbraunen Farbe.

So sieht ein Meteorit (und Meteorwrongs) aus

Die Merkmale, an denen man einen Meteoriten (und Meteorwrongs) erkennt – Strichfarbe: Ein echter Meteorit sollte beim Reiben auf einer unglasierten Porzellantafel normalerweise keinen Strich hinterlassen; Farbe: Meist schwarz oder braun mit glatter Oberfläche (frische Schmelzkruste); die Kruste verwittert mit der Zeit zu einer rostbraunen Farbe. Bei einem Gestein sind Gefüge und Korngröße wichtiger als ein einzelner Härtewert.

Tests für zu Hause

  • Magnettest: Die meisten Meteoriten enthalten metallisches Eisen, daher bleibt ein Magnet oft an ihnen haften. Sicherheit: Der Magnettest ist nicht 100 % zuverlässig – Steinmeteoriten können nur schwach magnetisch sein, und viele irdische Gesteine (Magnetit, Schlacke) sind ebenfalls magnetisch, daher ist dieser Test allein nicht beweiskräftig.
  • Schmelzkrusten-Test: Steinmeteoriten haben typischerweise eine dünne Kruste an der Oberfläche, die beim Flug durch die Atmosphäre durch Reibung aufgeschmolzen wurde.
  • Regmaglypten-Test: Eisen-Nickel-Meteoriten sind selten abgerundet – ihre Oberflächen zeigen oft unregelmäßige, fingerabdruckartige Vertiefungen.
  • Blasen-Ausschlusstest: Meteoriten sollten keine Blasenhohlräume (Gasblasen) enthalten; irdische Vulkangesteine und metallische Schlacke dagegen oft.
  • Quarz-Ausschlusstest: Meteoriten enthalten nicht den auf der Erde häufigen Quarz – zeigt eine Probe deutlich helle Quarzkristalle, kann sie in der Regel als Meteorit ausgeschlossen werden.

Häufig verwechselt mit

  • Schlacke (ein Nebenprodukt der Verhüttung/Eisenherstellung): Schlacke enthält oft Blasenhohlräume und wirkt verbrannt und geschmolzen; wegen ihres Eisengehalts ist sie oft magnetisch und damit eine der häufigsten Ursachen für falsch bestimmte Meteoriten. Schlacke findet man häufig in der Nähe von Gleisschotter, Straßenaufschüttungen und anderen Spuren menschlicher Aktivität.
  • [Magnetit](/lookup/rocks-and-minerals/magnetite): Ein Strichtest unterscheidet sie: Magnetit hinterlässt einen grauschwarzen Strich, Hämatit einen rotbraunen Strich, und ein echter Meteorit hinterlässt auf einer unglasierten Porzellantafel normalerweise keinen Strich.

So fotografierst du es für die Bestimmung

Fotografiere eine frische, unverwitterte Fläche bei Tageslicht, dann ein zweites Bild von Kristallflächen oder einer Bruchkante. Lege eine Münze als Größenvergleich dazu. Wenn du einen Strichtest gemacht hast, fotografiere den Strich neben dem Stück. Die App schlägt das wahrscheinliche Mineral oder Gestein vor; bestätige es mit der Härte und den Tests oben, bevor du es beschriftest.

Hinweise zu diesem Eintrag

Sowohl der USGS als auch das Buseck Center for Meteorite Studies der ASU weisen darauf hin, dass diese Tests für zu Hause nur bei einer ersten Einschätzung helfen – man kann „einen Meteoriten nicht allein anhand von Online-Tests bestätigen“. Für eine echte Bestimmung müssen Fotos an eine Fachinstitution geschickt werden (etwa das Meteoritenzentrum der ASU, die Smithsonian Institution oder den geologischen Dienst Ihres Bundesstaates), die das Stück weiter untersucht.

So sieht ein echter Meteorit auf Bildern aus

Die Meteoritenbestimmung anhand von Bildern beginnt mit der Außenseite, denn dort hat der Flug durch die Atmosphäre seine Spuren hinterlassen. Dies sind die Merkmale, die die Referenzgalerien zeigen, jeweils mit dem, worauf Sie auf Ihrem eigenen Foto achten sollten:

  • Schmelzkruste. Eine dünne dunkle Haut, die Geology.com oft mit einem Holzkohlebrikett vergleicht. Die Washington University in St. Louis merkt an, dass sie selten dicker als 1 bis 2 mm ist, weil geschmolzenes Gestein abgetragen wird, sobald es entsteht. Auf guten Fotos kann sie glänzend wirken, Schrumpfrisse zeigen und abgeplatzte Stellen haben.
  • Ein helleres Inneres. Wo die Kruste abgeplatzt ist, ist das Innere eines Steinmeteoriten meist heller als die Kruste, ein Punkt, den die Washington University bei ihren Beispielen immer wieder nennt.
  • Regmaglypten. Ovale Dellen wie in Ton gedrückte Daumenabdrücke, häufig bei Eisenmeteoriten. Der USGS merkt an, dass Eisenmeteoriten selten gerundet sind.
  • Fließlinien. Feine Schlieren, wo geschmolzene Kruste beim Eintritt geflossen ist, zu sehen bei orientierten Meteoriten.
  • Chondren. Kleine runde Körner, sichtbar auf einer Bruch- oder Schnittfläche von Steinmeteoriten.
  • Eisenmeteoriten sehen anders aus. Die Washington University merkt an, dass sie eher eine Patina als eine echte Kruste haben und keine Schrumpfrisse.

Galerien, die sich zum Vergleich lohnen: Meteorite.com zeigt benannte Eisenmeteoriten wie Gibeon und Sikhote-Alin, Pallasite wie Brenham und Fukang sowie Mond- und Marsmeteoriten; Meteoritetesting.org zeigt über 130 authentifizierte Meteoriten nach Klassen.

Was auf einem Bild gegen einen Meteoriten spricht

Ein Foto eignet sich besser zum Ausschließen als zum Bestätigen. Die Washington University listet auf, was gegen einen Meteoriten spricht, und der USGS ergänzt weitere Punkte:

  • Scharfe Kanten und Spitzen. Meteoriten sind nach dem Eintritt in die Atmosphäre an den Kanten meist gerundet.
  • Löcher und Blasen. Laut USGS haben vulkanische Gesteine und Schlacke oft Blasenhohlräume, Meteoriten nicht; die Washington University ergänzt, dass die wenigen Steinmeteoriten mit Löchern nur vereinzelte, kleine haben.
  • Helle Quarzkristalle. Der USGS merkt an, dass Quarz auf anderen Körpern des Sonnensystems nicht vorkommt.
  • Raue, strukturierte Oberflächen oder lineare Brüche und Wirbel auf einer Bruchfläche.
  • Ein Strich. Auf unglasierter Keramik gerieben sollte ein Meteorit keinen Strich hinterlassen, während Hämatit einen rotbraunen und Magnetit einen grauschwarzen hinterlässt, so das Buseck Center der ASU.

Die Galerie von Meteoritetesting.org zeigt ein 1.130 Gramm schweres Nebenprodukt aus einer Gießerei neben zwei echten Meteoriten, um zu zeigen, wie überzeugend ein Meteorwrong aussehen kann.

Warum ein Foto allein selten Klarheit bringt

Die Zahlen sind ernüchternd. Geology.com berichtet, dass von den Hunderten mutmaßlicher Meteoriten, die jedes Jahr eingeschickt werden, weit weniger als ein Prozent echt sind. Meteoritetesting.org stellt schlicht fest, dass es anhand von Fotografien nicht leicht zu erkennen ist, und stellt in der eigenen Galerie echte Meteoriten neben Meteorwrongs, darunter ein 1.130 Gramm schweres Nebenprodukt aus einer Gießerei, um zu zeigen, wie ähnlich sie aussehen können.

Der USGS nennt den Grund: Gesteine und Minerale müssen persönlich untersucht werden. Er empfiehlt einen geologischen Landesdienst, ein naturkundliches Museum oder das geologische Institut einer Universität. Das Buseck Center der ASU bittet darum, ihm keine Proben zu schicken.

Eine Fotoprüfung ist als erster Filter trotzdem nützlich. RockLens nennt das wahrscheinliche Gestein, was oft reicht, um Schlacke, Magnetit oder Basalt zu erkennen und sich einen Weg zu sparen.

Magnetische und nicht magnetische Meteoriten

Laut Washington University ziehen etwa 95 % der Meteoriten einen billigen Magneten an, weil sie Eisen-Nickel-Metall enthalten, das Gesteine der Erde nicht haben. Die Ausnahmen sind seltene Achondrite, etwa 2,5 % der rund 1.500 in den USA gefundenen Steinmeteoriten. Der USGS ergänzt einen empfindlicheren Test für schwache Anziehung: Hängen Sie den Magneten an eine Schnur; ein Steinmeteorit kann ihn anziehen, auch wenn der Magnet nicht haften bleibt.

Zu den nicht magnetischen Meteoriten gehören einige der begehrtesten, etwa Mond- und Marsmeteoriten, doch sie sind selten: Die Washington University nennt etwa 9 von 1.000 Meteoriten vom Mond und 5 von 1.000 vom Mars. Da ihnen der Hinweis durch Metall fehlt, braucht es für die Bestimmung ein Labor. Ein nicht magnetisches Gestein mit Kruste ist weit eher ein irdisches Gestein als ein Marsmeteorit; bleiben Sie bei dieser Vermutung also vorsichtig, bis eine Institution es untersucht hat.

Umgang mit einem mutmaßlichen Meteoriten

Aerolite Meteorites, ein Händler, rät, Scheiben von Eisenmeteoriten und Pallasiten an den Kanten zu halten und das Metall nicht mit bloßen Händen zu berühren, weil Hautfett auf die Metalloberfläche übergeht. Als Hauptursache für Rost an Eisenmeteoriten und Pallasiten nennt er Feuchtigkeit.

Für einen noch nicht bestimmten Fund heißt das: trocken halten, nicht waschen oder schrubben, nicht schneiden oder schleifen, so wenig wie möglich anfassen und in einem trockenen Beutel oder einer Schachtel aufbewahren. Die Kruste und jede abgeplatzte Fläche sind genau das, was ein Gutachter sehen will.

Über diese Aktualisierung

Die am 25. September 2026 ergänzten Abschnitte wurden mit KI-Unterstützung recherchiert und entworfen und Zeile für Zeile mit den auf dieser Seite genannten Quellen abgeglichen. Die Statistiken stammen von der Washington University in St. Louis, dem USGS, der ASU und Geology.com; die Hinweise zur Handhabung stammen von einem Meteoritenhändler und sind als solche gekennzeichnet.

Was ein Meteorit wert ist, nach Typ

Die meisten Meteoriten werden nach Gramm verkauft, und der Typ bestimmt den Preis. Zahlen aus dem Artikel von Geology.com zum Wert von Meteoriten, gelesen am 25. September 2026:

  • Gewöhnliche steinige Chondrite (unklassifiziert, aus der Sahara): ab etwa 0,50 US$ pro Gramm; ansehnliche wie Gao-Guenie etwa 1,50 US$ pro Gramm.
  • Eisenmeteoriten: erstklassige Sikhote-Alin-Stücke 2-3 US$ pro Gramm; ein gutes Campo-del-Cielo-Stück etwa 400 US$ pro Kilogramm.
  • Pallasite (Stein-Eisen-Meteoriten) wie Imilac, Glorieta Mountain und Esquel, fachgerecht präpariert: 20-40 US$ pro Gramm.
  • Seltenere Steintypen: ein Diogenit wie Tatahouine etwa 50 US$ pro Gramm.
  • Mond- und Marsmeteoriten: 1.000 US$ pro Gramm oder mehr.
  • Ein berühmter Fall: Peekskill, ein gewöhnlicher H6-Chondrit, 100-200 US$ pro Gramm wegen seines beobachteten Falls und seiner Geschichte.

Das Meteoritenteam der Washington University sagt es unverblümt: Ein echter Fund ist meist nicht so viel wert, wie der Finder hofft.

Woran man erkennt, ob ein Meteorit wertvoll ist

Laut Geology.com entscheiden vier Dinge über den Preis, und die Washington University nennt die gleiche Art von Faktoren:

  • Typ und Seltenheit. Ein gewöhnlicher Chondrit ist die günstigste Sorte; Mond- und Marsmeteoriten sowie manche Achondrite sind die teuersten.
  • Herkunft. Ein beobachteter Fall mit dokumentierter Geschichte wie Peekskill erzielt ein Vielfaches des Preises desselben Typs aus einem Wüstenfund.
  • Zustand. Frische Schmelzkruste und wenig Rost steigern den Wert; Feuchtigkeit ist laut dem Händler Aerolite Meteorites die Hauptursache für Rost an Eisenmeteoriten und Pallasiten.
  • Aussehen. Ansprechende Form, Regmaglypten und bei Eisenmeteoriten eine gut präparierte, geätzte Scheibe.

Nichts davon zählt, bevor das Gestein als Meteorit bestätigt ist. Der USGS prüft Meteoriten nicht selbst und verweist auf geologische Landesdienste, naturkundliche Museen und geologische Institute von Universitäten. Die Händlerseite Meteorites-for-sale.com erwähnt eine kommerzielle RFA-Analyse (XRF), die die Elemente in einer Probe misst, für etwa hundert Dollar. Die Washington University warnt außerdem, dass KI-Bild-Apps Meteoriten nicht bestimmen können; betrachten Sie jede Antwort auf ein Foto, auch unsere, also nur als erste Vorprüfung.

Essig, Säure und Meteoriten

Keiner der Bestimmungsleitfäden, die wir geöffnet haben, vom USGS, der Washington University oder von Meteoritenhändlern, nutzt Essig als Meteoritentest. Was Essig Ihnen verrät, ist, ob ein Gestein Calcit enthält: The Stone Circle merkt an, dass Calcit damit kleine schäumende Bläschen bildet, während Quarz nicht reagiert. Ein Gestein, das aufbraust, ist ein Karbonat wie Kalkstein und muss trotzdem die Tests auf dieser Seite bestehen; Essig beweist einen Meteoriten weder, noch schließt er ihn aus.

Die Säurebehandlung echter Meteoriten ist etwas anderes. Wikipedia beschreibt, wie Scheiben von Eisenmeteoriten geschliffen, poliert und dann mit Salpetersäure oder Eisen(III)-chlorid geätzt werden, um die Widmanstätten-Struktur aus sich kreuzenden Metallbändern sichtbar zu machen; der nickelreiche Taenit widersteht der Säure besser als der umgebende Kamacit. Das ist ein Präparationsschritt für einen bestätigten Eisenmeteoriten, kein Bestimmungstest für zu Hause.

Legen Sie einen mutmaßlichen Eisenmeteoriten nicht in Essig oder Wasser ein. Aerolite Meteorites nennt Feuchtigkeit als Hauptursache für Rost, reinigt Roststellen mit einem Rostentferner und spült anschließend in Alkohol mit so wenig Wasser wie möglich nach, und bewahrt die Stücke trocken auf.

Strich: wo die Quellen sich widersprechen

Laut USGS sollte ein Meteorit, der über unglasierte Keramik gerieben wird, keinen Strich hinterlassen, und ein schwarzer oder roter Strich deutet auf Magnetit oder Hämatit hin. Die Händlerseite Meteorites-for-sale.com schreibt, dass Meteoriten auf einer Strichtafel einen braunen Strich ergeben. Beide stimmen im Wichtigsten überein: Ein schwarzer Strich spricht für Magnetit und ein dunkelroter für Hämatit, die beiden irdischen Minerale, die am häufigsten für Meteoriten gehalten werden. Eine schwache braune Spur kann von verwitterter Kruste stammen; testen Sie also eine frische Stelle und werten Sie das Ergebnis zusammen mit den Magnet- und Schmelzkrustentests oben aus.

Häufige Fragen

Welche Strichfarbe hinterlässt ein Meteorit (und Meteorwrongs)?

Ein echter Meteorit sollte beim Reiben auf einer unglasierten Porzellantafel normalerweise keinen Strich hinterlassen. Reiben Sie das Stück über eine unglasierte Porzellanfliese; die Farbe des Pulvers ist die Strichfarbe, und sie ist beständiger als die Farbe des Stücks selbst.

Wie unterscheide ich einen Meteoriten (und Meteorwrongs) von Schlacke (einem Nebenprodukt der Verhüttung/Eisenherstellung)?

Schlacke enthält oft Blasenhohlräume und wirkt verbrannt und geschmolzen; wegen ihres Eisengehalts ist sie oft magnetisch und damit eine der häufigsten Ursachen für falsch bestimmte Meteoriten. Schlacke findet man häufig in der Nähe von Gleisschotter, Straßenaufschüttungen und anderen Spuren menschlicher Aktivität.

Was ist der einfachste Test für einen Meteoriten (und Meteorwrongs)?

Magnettest: Die meisten Meteoriten enthalten metallisches Eisen, daher bleibt ein Magnet oft an ihnen haften.

Was kann man mit einem Meteoriten verwechseln?

Vor allem Schlacke, Magnetit und Hämatit; die Washington University nennt Magnetit und Hämatit die häufigste Art von Meteorwrong, und Schlacke ist oft glasig und voller Blasen. Auch Basalt und andere dunkle, schwere Gesteine kommen häufig vor. Ein Strichtest hilft: Hämatit hinterlässt einen rotbraunen Strich, Magnetit einen grauschwarzen und ein Meteorit meist keinen.

Wie kann ich einen Meteoriten bestimmen?

Prüfen Sie ihn zu Hause vor: Ein Magnet sollte ihn anziehen, er sollte sich für seine Größe schwer anfühlen, eine dünne dunkle Kruste ohne Blasen zeigen, keinen Quarz enthalten und auf unglasierter Keramik keinen Strich hinterlassen. Lassen Sie ihn dann, wie der USGS rät, persönlich von einem geologischen Landesdienst, einem Museum oder dem geologischen Institut einer Universität untersuchen.

Kann ich Meteoriten kostenlos anhand eines Fotos bestimmen?

Vorprüfen können Sie ihn kostenlos, bestätigen nicht. Laut Geology.com sind weit weniger als ein Prozent der jährlich eingeschickten mutmaßlichen Meteoriten echt, und der USGS sagt, Gesteine müssen persönlich untersucht werden. Ein kostenloser Fotoscan in einer App wie RockLens hilft, Schlacke, Magnetit und gewöhnliche Gesteine auszuschließen, bevor Sie sich an eine Institution wenden.

Warum sollte ich einen Meteoriten nicht mit bloßen Händen anfassen?

Vor allem, um den Meteoriten zu schützen. Der Händler Aerolite Meteorites rät, das Metall von Scheiben aus Eisenmeteoriten oder Pallasiten nicht mit bloßen Händen zu berühren, weil Hautfett auf das Metall übergeht, und nennt Feuchtigkeit als Hauptursache für Rost. Halten Sie Stücke an den Kanten, bewahren Sie sie trocken auf und waschen oder schneiden Sie einen Fund nicht, bevor er untersucht wurde.

Wie kann ich wertvolle nicht magnetische Meteoriten bestimmen?

Das kann nur ein Labor. Nicht magnetische Meteoriten sind meist seltene Achondrite, laut Washington University etwa 2,5 % der in den USA gefundenen Steinmeteoriten; dazu gehören Mondmeteoriten (etwa 9 von 1.000 Meteoriten) und Marsmeteoriten (etwa 5 von 1.000). Ohne Metall sind die optischen Hinweise eine frische Schmelzkruste und keine Blasen oder kein Quarz; bringen Sie ein solches Gestein zur Untersuchung an eine Universität oder ein Museum.

Wie erkenne ich, ob ein Meteorit magnetisch ist?

Halten Sie einen starken Magneten daran; laut Washington University ziehen etwa 95 % der Meteoriten sogar einen billigen an. Bei schwacher Anziehung empfiehlt der USGS, den Magneten an einer Schnur aufzuhängen und das Gestein heranzuführen: Ein Steinmeteorit kann den Magneten anziehen, auch wenn dieser nicht haften bleibt. Denken Sie daran, dass auch Magnetit und Schlacke magnetisch sind.

Woran erkennt man, ob ein Meteorit wertvoll ist?

Lassen Sie ihn zuerst von einer Universität, einem Museum oder einem geologischen Landesdienst bestätigen. Danach hängt der Wert von Typ, Herkunft, Zustand und Aussehen ab: Geology.com nennt gewöhnliche Chondrite ab etwa 0,50 US$ pro Gramm, Pallasite mit 20-40 US$ pro Gramm und Mond- oder Marsmeteoriten mit 1.000 US$ pro Gramm oder mehr (gelesen am 25. September 2026).

Was macht Essig mit einem Meteoriten?

Nichts, was bei der Bestimmung hilft. Essig bringt Calcit zum Aufbrausen, was auf Kalkstein hindeutet, und die geprüften Leitfäden nutzen ihn nicht als Meteoritentest. Scheiben von Eisenmeteoriten werden mit Salpetersäure oder Eisen(III)-chlorid geätzt, um die Widmanstätten-Struktur zu zeigen, und Feuchtigkeit verursacht Rost; legen Sie einen mutmaßlichen Meteoriten also nicht ein.

Was kostet es, einen Meteoriten testen zu lassen?

Universitäten, Museen und geologische Landesdienste sind die Stellen, die der USGS für eine persönliche Begutachtung empfiehlt. Für ein Laborergebnis erwähnt die Händlerseite Meteorites-for-sale.com eine RFA-Elementanalyse (XRF) für etwa hundert Dollar.

Wie viel ist ein Meteorit pro Gramm wert?

Laut Geology.com (gelesen am 25. September 2026) reicht die Spanne von etwa 0,50 US$ pro Gramm für gewöhnliche Sahara-Chondrite bis zu 1.000 US$ oder mehr für Mond- und Marsmeteoriten. Eisenmeteoriten wie Sikhote-Alin kosten etwa 2-3 US$ pro Gramm.

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Quellen

Zusammengestellt von der RockLens-Redaktion

Alle Fakten auf dieser Seite stammen aus den oben genannten Quellen; Zahlen und Preise sind unverändert aus der Quelle übernommen, und bei Preisen sind Katalog oder Auktion samt Datum angegeben. Recherche und Entwurf wurden durch KI unterstützt; anschließend wurde jede Aussage anhand der zitierten Quellen geprüft. Geprüft am 2026-09-25. Wir kaufen, verkaufen und bewerten keine Objekte; die App bestimmt, was du fotografierst, und verweist dich auf diese Quellen.

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